Nachhaltigkeitskennzahlen

Unternehmen und Management GRI 102-43

Wertschöpfung Ermittlung / GRI Standard 201-1

Konzern in Mio. € 2016 2015 1) 2014
Umsatzerlöse 1.364,1 1.249,3 1.200,1
Sonstige Erträge 66,6 60,3 53,9
Gesamtleistung 1.430,7 1.309,6 1.254,0
+ Erträge aus Beteiligungen 1,5 1,6 1,1
./. Sachaufwendungen -449,2 -415,0 -401,0
./. Abschreibungen -239,1 -214,3 -212,2
= Wertschöpfung 743,9 681,9 641,9
1) Nach IFRS, Werte 2015 berichtigt nach IAS 8

Wertschöpfung Verteilung / GRI Standard 201-1

Konzern in Mio. € 2016 2015 1) 2014
Mitarbeiter 452,5 400,3 374,3
Darlehensgeber (saldiert) 81,6 83,2 101,6
Öffentliche Hand 58,2 55,1 66,0
Flughafen München Konzern 151,6 143,3 100,0
= Wertschöpfung 743,9 681,9 641,9
1) Nach IFRS, Werte 2015 berichtigt nach IAS 8

Die Wertschöpfungsrechnung stellt die Differenz zwischen der vom Unternehmen erbrachten Leistung und dem Wert der benötigten Vorleistungen dar.

In der Verteilungsrechnung werden die Anteile der am Wertschöpfungsprozess Beteiligten – Mitarbeiter, öffentliche Hand, Darlehensgeber – ausgewiesen. Die Leistungen der FMG an die öffentliche Hand beinhalten Steuern. Die Zinsen für die Gesellschafterdarlehen sind unter der Empfängergruppe Darlehensgeber enthalten. Die sonstigen Erträge beinhalten das Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen. Die Sachaufwendungen beinhalten den Materialaufwand und die sonstigen Aufwendungen.

Verkehrszahlen Luftfahrt / GRI AO1, AO2, AO3

  2016 2015 2014
Passagieraufkommen gesamt 42.277.692 40.998.553 39.716.877
Summe gewerblicher Verkehr 1) 42.261.309 40.981.522 39.700.515
Linien- und Charterverkehr 42.241.902 40.961.424 39.679.338
Sonstiger gewerblicher Verkehr 1) 19.407 20.098 21.177
Nicht-gewerblicher Verkehr 1) 16.383 17.031 16.362
Flugzeugbewegungen gesamt 394.430 379.911 376.678
Summe gewerblicher Verkehr 1) 385.081 370.348 367.599
Linien- und Charterverkehr 374.057 360.009 357.295
Sonstiger gewerblicher Verkehr 1) 11.024 10.339 10.304
Allgemeine Luftfahrt (nicht-gewerblicher Verkehr) 1) 9.349 9.563 9.079
Sitzplatzauslastung in % 75,1 76,6 75,9
Cargo-Umschlag      
Geflogene Fracht und Luftpost in t 353.650 336.162 309.361
Verkehrseinheiten (VE) gewerblicher Verkehr 45.709.334 44.234.684 42.686.633
1) Begriffsdefinitionen siehe Statistischer Jahresbericht 2016, S. 42/43

Passagierzahlen (nur gewerblicher Verkehr) / GRI AO1

  2016 2015 2014
  Gesamt Inland International Gesamt Inland International Gesamt Inland International
Summe gewerblicher Verkehr 42.261.309 9.632.163 32.629.146 40.981.522 9.585.642 31.395.880 39.700.515 9.356.210 30.344.305
   Ankunft 21.142.346 4.816.340 16.326.006 20.474.755 4.771.295 15.703.460 19.832.302 4.660.409 15.171.893
   Abflug 21.030.482 4.803.413 16.227.069 20.398.313 4.805.150 15.593.163 19.760.723 4.684.878 15.075.845
   Transitpassagiere 1) 88.481 12.410 76.071 108.454 9.197 99.257 107.490 10.923 96.567
                   
Anzahl O&D-Passagiere 2) in Mio. 27,0 - - 26,2 - - 25,0 - -
Anzahl Umsteiger in Mio. 15,2 - - 14,8 - - 14,7 - -
Umsteigeranteil in % 3) 36 - - 36 - - 37 - -
1) Transitpassagiere sind Passagiere, die am Flughafen ankommen und ihre Reise mit demselben Flugzeug fortsetzen. Transitpassagiere werden nur bei der Landung gezählt.
2) Origin&Destination-Passagiere sind Passagiere, die ihre Reise am Flughafen beginnen oder beenden.
3) Der Umsteigeranteil wird aus der Fluggastbefragung (abfliegende Passagiere) errechnet.

Flugbewegungen 1) / GRI AO2

  2016 2015 2014
  Gesamt Ankunft Abflug Gesamt Ankunft Abflug Gesamt Ankunft Abflug
Passagierflüge Linie/Charter 369.561 184.699 184.862 355.565 177.689 177.876 353.326 176.548 176.778
Inland 87.000 43.521 43.479 85.115 42.571 42.544 85.934 42.957 42.977
International 282.561 141.178 141.383 270.450 135.118 135.332 267.392 133.591 133.801
Frachtflüge Linie/Charter 4.047 2.014 2.033 4.001 1.990 2.011 3.507 1.734 1.773
Inland 1.515 810 705 1.475 772 703 1.426 761 665
International 2.532 1.204 1.328 2.526 1.218 1.308 2.081 973 1.108
Postflüge Linie/Charter 449 225 224 443 222 221 462 230 232
Inland 449 225 224 443 222 221 462 230 232
International - - - - - - - - -
Allgemeine Luftfahrt 20.373 10.272 10.101 19.902 10.062 9.840 19.383 9.826 9.557
Inland 8.413 4.338 4.075 8.669 4.395 4.274 8.381 4.219 4.162
International 11.960 5.934 6.026 11.233 5.667 5.566 11.002 5.607 5.395
Summe 394.430 197.210 197.220 379.911 189.963 189.948 376.678 188.338 188.340
1) Militärflüge werden nicht erhoben.

Frachttonnage (gewerblicher Umschlag) / GRI AO3

In t 2016 2015 2014
  Frachtumschlag Ankommende Fracht Abfliegende Fracht Frachtumschlag Ankommende Fracht Abfliegende Fracht Frachtumschlag Ankommende Fracht Abfliegende Fracht
Reine Frachtflüge 62.056 17.956 44.099 55.668 16.922 38.746 42.264 15.179 27.085
Beiladefracht auf Passagiermaschinen 272.441 113.912 158.529 261.719 108.863 152.856 249.211 103.763 145.447
Summe nach Flügen 334.497 131.868 202.628 317.387 125.785 191.602 291.475 118.942 172.533

Dialogmanagement / GRI Standard 102-43, 102-44

Anzahl der Nennungen 2016 2015 2014
Beschwerden gesamt 2.291 1.807 1.802
Anzahl der Beschwerden bei Top-Themen      
Airline-Angelegenheiten 218    
Flughafen-Einrichtungen 492    
Parken 197    
Sicherheitskontrolle 318    

Die Anzahl der Beschwerdegründe ist im Vergleich zu 2015 von 1.807 auf 2.291 Eingänge gestiegen, was grundsätzlich auf die konzernweite Vereinheitlichung des Beschwerdemanagements zurückzuführen ist. Ziel des zentralen Dialogmanagements war es zudem, eine allgemeine Steigerung des Kundenfeedbacks zu erreichen. Die Beschwerdemotivation dient dabei als zentrales Element des Dialogmanagements für eine langfristige Kundenbindung. Das Feedback-Formular auf der Internetseite wurde angepasst, um den Zugang für die Einreichung von Beschwerden zu erleichtern. Auf eine Million Passagiere kamen im Jahr 2016 somit 54,16 Beschwerden.

Durch die Umstellung des Systems ist ein direkter Vergleich der Top-Themen mit den Zahlen von 2015 und 2014 nicht mehr möglich. Die Kategorien wurden anhand der Passagierkette neu definiert. Top-Themen im Geschäftsjahr 2016 waren die Kategorien Airline-Angelegenheiten, Flughafen-Einrichtungen, Parken und Sicherheitskontrolle.

Einsatzzahlen der Feuerwehr / GRI Standard 417-1

  2016 2015 2014
Alarmierungen gesamt 3.487 3.891 3.587
Fehlalarme 649 658 648
Anzahl Einsätze 2.838 3.233 2.939
Technische Hilfsleistungen 1.978 1.970 1.839
Sicherheitswachen 1) 740 1.149 977
Brandeinsätze 120 114 123
First-Responder-Einsätze 2) 155 123 859
1) Bereitschaftsdienst, den die Feuerwehr bei bestimmten, besonders gefährlichen Anlässen vor Ort leistet, um beim Eintritt dieser Gefahren sofort eingreifen zu können
2) Erste Hilfe bis zum Eintreffen des öffentlichen Rettungsdienstes

Mitarbeiter und Gesellschaft GRI 102-41

Spenden und Sponsoring 1) / GRI Standard 413-1

Anteil am Gesamtetat in % 2016 2015 2014
Sport 35 36 36
Soziales 31 30 31
Bildung 15 17 13
Kultur 18 17 20
Natur (neu ab 2016) 1 - -
1) Das jährliche Sponsoring-Budget ist an den Außenumsatz der FMG gekoppelt.

Anzahl der Mitarbeiter / GRI Standard 102-8, 405-1

Konzern 2016 2015 2014
  Frauen Anteil in % 3) Männer Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3)
Gesamtbeschäftigte 1) 2.839 33,39 5.663 66,61 8.502 100 8.016 100 7.595 100
Voll- und Teilzeitmitarbeiter 1)                    
Vollzeit 1.798 21,15 5.029 59,15 6.827 80,30 6.419 80,08 6.138 80,82
Teilzeit 1.041 12,24 634 7,46 1.675 19,70 1.597 19,92 1.457 19,18
Arbeitsverträge 1)                    
Befristet 496 5,83 892 10,49 1.388 16,33 1.218 15,19 1.070 14,09
Unbefristet 2.343 27,56 4.771 56,12 7.114 83,67 6.798 84,81 6.525 85,91
Weitere Beschäftigte 282   522   804   889   996  
Auszubildende 152 - 122 - 274 - 269 - 266 -
Praktikanten 25 - 17 - 42 - 43 - 41 -
Geringfügig Beschäftigte 98 - 193 - 291 - 275 - 293 -
Leiharbeitnehmer 7 - 190 - 197 - 302 - 396 -
Summe Gesamtbeschäftigte inklusive weiterer Beschäftigter des Konzerns 3.121   6.185   9.306   8.905   8.591  
Erwerbstätige am Flughafen-Campus 2)         34.720   34.720   32.250  
                     
FMG 2016 2015 2014
  Frauen Anteil in % 3) Männer Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3)
Gesamtbeschäftigte 1) 930 22,02 3.293 77,98 4.223 100,00 4.115 100,00 4.065 100,00
Voll- und Teilzeitmitarbeiter 1)                    
Vollzeit 611 14,47 3.002 71,09 3.613 85,56 3.536 85,93 3.499 86,08
Teilzeit 319 7,55 291 6,89 610 14,44 579 14,07 566 13,92
Arbeitsverträge 1)                    
Befristet 23 0,54 74 1,75 97 2,30 100 2,43 82 2,02
Unbefristet 907 21,48 3.219 76,23 4.126 97,70 4.015 97,57 3.983 97,98
Weitere Beschäftigte 91   119   210   214   215  
Auszubildende 62 - 82 - 144 - 146 - 144 -
Praktikanten 23 - 8 - 31 - 32 - 33 -
Geringfügig Beschäftigte 6 - 29 - 35 - 36 - 37 -
Leiharbeitnehmer 0 - 0 - 0 - 0 - 1 -
Summe Gesamtbeschäftigte inklusive weiterer Beschäftigter der FMG 1.021   3.412   4.433   4.329   4.280  
1) Stichtag: 31.12.: ohne Auszubildende, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH
2) Schließt alle am Flughafen München ansässigen Unternehmen ein. Daten basierend auf der Beschäftigtenerhebung 2015. Die Beschäftigtenerhebung am Flughafen München wird im Dreijahresrhythmus durchgeführt. Weitere Infos zur Erhebung finden Sie unter: www.munich-airport.de/jobmotor2016
3) Alle Prozentsätze beziehen sich auf die Anzahl der Gesamtbeschäftigten nach 1).

Mitarbeiter mit Tarifverträgen / GRI Standard 102-41

  2016 2015 2014
  Konzern FMG Konzern FMG Konzern FMG
Mitarbeiter mit Tarifverträgen gesamt 8.769 4.147 8.139 4.191 7.673 4.147
Anteil der Gesamtbelegschaft in % 1) 94,23 93,55 91,40 96,81 89,31 96,89
1) Alle Prozentsätze beziehen sich auf die Summe der Gesamtbeschäftigten inklusive Auszubildenden, geringfügig Beschäftigten, Leitarbeitnehmern und Praktikanten, jedoch ohne AeroGround Berlin GmbH.

Altersstruktur der Mitarbeiter / GRI Standard 405-1

Konzern 2016 2015 2014
  Frauen Anteil in % 2) Männer Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2)
Altersstruktur Mitarbeiter 1)                    
Unter 30 Jahre 612 7,20 789 9,28 1.401 16,48 1.259 15,71 1.126 14,83
30 bis 50 Jahre 1.593 18,74 2.917 34,31 4.510 53,05 4.422 55,16 4.168 54,88
Über 50 Jahre 634 7,46 1.957 23,02 2.591 30,48 2.335 29,13 2.301 30,30
Gesamt 2.839 33,39 5.663 66,61 8.502 100,00 8.016 100,00 7.595 100,00
                     
FMG 2016 2015 2014
  Frauen Anteil in % 2) Männer Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2)
Altersstruktur Mitarbeiter 1)                    
Unter 30 Jahre 204 4,83 199 4,71 403 9,54 383 9,31 357 8,78
30 bis 50 Jahre 534 12,65 1.642 38,88 2.176 51,53 2.231 54,22 2.308 56,78
Über 50 Jahre 192 4,55 1.452 34,38 1.644 38,93 1.501 36,48 1.400 34,44
Gesamt 930 22,02 3.293 77,98 4.223 100,00 4.115 100,00 4.065 100,00
1) Stichtag: 31.12.: ohne Auszubildende, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH
2)
Alle Prozentsätze beziehen sich auf die Anzahl der Gesamtbeschäftigten nach 1).

Führungskräfte 1) / GRI Standard 405-1

Konzern 2016 2015 2014
    Anteil in %   Anteil in %   Anteil in %
Führungskräfte gesamt 673 7,92 2) 674 8,41 2) 637 8,39 2)
Frauen 169 1,99 2) 169 2,11 2) 158 2,08 2)
Männer 504 5,93 2) 505 6,30 2) 479 6,31 2)
Altersstruktur Führungskräfte            
Unter 30 Jahren 19 2,82 3) 26 3,86 3) 28 4,40 3)
30 bis 50 Jahre 370 54,98 3) 376 55,79 3) 351 55,10 3)
Über 50 Jahre 284 42,20 3) 272 40,36 3) 258 40,50 3)
             
FMG 2016 2015 2014
    Anteil in %   Anteil in %   Anteil in %
Führungskräfte gesamt 394 9,33 2) 395 9,60 2) 391 9,62 2)
Frauen 58 1,37 2) 55 1,34 2) 54 1,33 2)
Männer 336 7,96 2) 340 8,26 2) 337 8,29 2)
Altersstruktur Führungskräfte            
Unter 30 Jahren 5 1,27 3) 6 1,52 3) 5 1,28 3)
30 bis 50 Jahre 191 48,48 3) 195 49,37 3) 201 51,41 3)
Über 50 Jahre 198 50,25 3) 194 49,11 3) 185 47,31 3)
1) Alle Angaben ohne AeroGround Berlin GmbH
2)
Stichtag 31.12.: Anteil der Führungskräfte (der Ebenen 1 bis 4 ohne Geschäftsführung) an der Anzahl der Gesamtbeschäftigten
3)
Anteil der Führungskräfte im Verhältnis zu deren Gesamtzahl

Inanspruchnahme von Elternzeit 1) / GRI Standard 401-3

Konzern 2016 2015 2014
  Frauen Männer Gesamt Gesamt Gesamt
Inanspruchnahme Elternzeit 76 100 176 179 140
Inanspruchnahme Elternteilzeit 31 14 45 35 10
           
FMG 2016 2015 2014
  Frauen Männer Gesamt Gesamt Gesamt
Inanspruchnahme Elternzeit 39 76 115 88 69
Inanspruchnahme Elternteilzeit 27 9 36 32 6
1) Zahl der Beschäftigten, die ihre Elternzeit im betreffenden Jahr angetreten haben. Daten ohne Auszubildende, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH.
Bedingt durch den hohen Aufwand einer manuellen Auswertung der verschiedenen Elternzeitmodelle (Dauer der Elternzeit, Stückelung der Elternzeit) werden die Anzahl an Rückkehrern aus der Elternzeit sowie die Kündigungen nach der Elternzeit nicht erhoben.

Mitarbeiterfluktuation: Einstellungen und Austritte 1) / GRI Standard 401-1

Konzern 2016 2015 2014
  Einstellungen Anteil in % 2) Austritte Anteil in % 2) Einstellungen Austritte Einstellungen Austritte
Einstellungen und Austritte nach Altersklassen                
Unter 30 Jahre 727 51,41 502 50,10 650 414 478 303
30 bis 50 Jahre 574 40,59 346 34,53 491 302 370 284
Über 50 Jahre 113 7,99 154 15,37 100 162 81 189
Gesamt 1.414 100,00 1.002 100,00 1.241 878 929 776
Einstellungen und Austritte nach Geschlecht                
Männlich 863 61,03 565 56,39 790 490 499 433
Weiblich 551 38,97 437 43,61 451 388 430 343
                 
FMG 2016 2015 2014
  Einstellungen Anteil in % 2) Austritte Anteil in % 2) Einstellungen Austritte Einstellungen Austritte
Einstellungen und Austritte nach Altersklassen                
Unter 30 Jahre 103 42,56 33 22,45 117 50 85 43
30 bis 50 Jahre 125 51,65 48 32,65 82 46 92 45
Über 50 Jahre 14 5,79 66 44,90 8 78 9 104
Gesamt 242 100,00 147 100,00 207 174 186 192
Einstellungen und Austritte nach Geschlecht                
Männlich 157 64,88 112 76,19 152 126 118 155
Weiblich 85 35,12 35 23,81 55 48 68 37
1) Inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH
2) Alle Prozentsätze beziehen sich jeweils auf die Gesamtzahl der Einstellungen beziehungsweise Austritte der Beschäftigten nach 1).

Fluktuationsquote 1) / GRI Standard 401-1

  2016 2015 2014
In % Konzern FMG Konzern FMG Konzern FMG
Fluktuationsquote 11,41 3,42 10,70 4,14 9,86 4,61
1) Die Fluktuationsquote spiegelt das Verhältnis der Austritte zu den Beschäftigten (im Jahresdurchschnitt inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH) wider.

Durchschnittliche Weiterbildungsstunden 1) / GRI Standard 404-1

  2016 2015 2) 2014
  Konzern FMG Konzern FMG Konzern FMG
Anzahl der durchschnittlichen Weiterbildungsstunden pro Mitarbeiter 15,76 12,65 12,91 11,21 13,97 10,20
Pro männlichem Mitarbeiter 16,91 13,96 14,26 12,62 15,01 11,00
Pro weiblicher Mitarbeiterin 12,55 7,95 9,07 5,99 12,15 7,26
Pro Führungskraft 3) 23,92 12,67 17,34 7,58 10,59 8,03
Pro Mitarbeiter (ohne Führungsverantwortung) 15,16 12,54 12,80 11,59 18,09 10,47
1) Durchschnittliche Fortbildungs-, Schulungs- und Seminarstunden (exklusive Luftsicherheitsschulung) pro Beschäftigtem (ohne Auszubildende, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH) zum Stichtag 31. Dezember, exklusive Terminal 2 oHG
2) Im Rahmen der Prüfung unserer Daten identifizierte Fehler wurden korrigiert.
3) Führungskräfte der Ebenen 1 bis 4 ohne Geschäftsführung

Arbeitssicherheit und Gesundheit / GRI Standard 403-2, 403-3

Konzern 1) 2016 2015 2) 2014
Unfallstatistik 3)      
Meldepflichtige Arbeitsunfälle 195 243 177
Dadurch Ausfalltage 4) 4.331 4.873 4.443
Tödliche Arbeitsunfälle 0 0 0
1.000-Mann-Quote 5) 24,50 32,51 24,82
       
Mitarbeiter in der Bodenabfertigung 6) 2016 2015 2014
Unfallstatistik 3)      
Meldepflichtige Arbeitsunfälle 89 106 89
Dadurch Ausfalltage 4) 2.304 2.688 2.791
Tödliche Arbeitsunfälle 0 0 0
1.000-Mann-Quote 5) 46,32 52,49 49,88
       
FMG 1) 2016 2015 2014
Unfallstatistik 3)      
Meldepflichtige Arbeitsunfälle 71 84 78
Dadurch Ausfalltage 4) 2.106 2.492 2.533
Tödliche Arbeitsunfälle 0 0 0
1.000-Mann-Quote 5) 18,17 21,98 20,73
1) Inklusive Auszubildenden, geringfügig Beschäftigten, Leiharbeitnehmern, Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH
2) Im Rahmen der Prüfung unserer Daten identifizierte Fehler wurden korrigiert.
3) Verletzungen auf dem Niveau von Erste-Hilfe-Maßnahmen werden auch erfasst, sobald der Beschäftigte beim medizinischen Dienst des Flughafens München vorstellig wird.
4) Es handelt sich um Arbeitstage und diese werden ab dem ersten Tag des Ausfalls gezählt.
5) Meldepflichtige Arbeitsunfälle * 1.000 / tatsächlich geleistete Mitarbeiterkapazitäten (MAK) im Jahresdurchschnitt
6) Mitarbeiter in der Bodenabfertigung mit Betriebszugehörigkeit FMG, Beschäftigte der AeroGround sowie bei AeroGround beschäftigte Leiharbeitnehmer

Ein Schwerpunkt der Arbeitssicherheitsmaßnahmen liegt beim Flughafen München auf dem Bereich Flugzeugabfertigung am Boden. Daher veröffentlicht die FMG eine zusätzliche Unfallstatistik für Mitarbeiter, die in der Flugzeugabfertigung tätig sind.

Krankenstand 1) / GRI Standard 403-2

Konzern 2) 2016 2015 2014
In % Frauen Männer Gesamt Gesamt Gesamt
Krankheitsquote 3) 7,37 8,01 7,9 7,71 6,74
           
FMG 2016 2015 2014
In % Frauen Männer Gesamt Gesamt Gesamt
Krankheitsquote 3) 5,74 8,71 8,14 8,22 7,03
1) Inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH
2) Daten bis 2014 exklusive CAP Flughafen München Sicherheits-GmbH
3) Krankstunden im Verhältnis zu den zu leistenden Sollstunden, inklusive Reha, Kur, Heilverfahren etc.; bezieht sich auf die Anzahl der Gesamtbeschäftigten nach 1)

Berufskrankheiten 1) / GRI Standard 403-2, 403-3

  2016 2015 2014
In % Konzern FMG Konzern FMG Konzern 2) FMG
Anzeige von Berufskrankheiten 6 4 5 5 7 6
1) Inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH
2) Daten bis 2014 exklusive CAP Flughafen München Sicherheits-GmbH

Beschäftigung behinderter Mitarbeiter / GRI Standard 405-1

Konzern 2016 2015 2014
Anzahl beschäftigter Mitarbeiter mit Einschränkung 1) 645 644 634
Schwerbehindertenquote in % 2) 7,11 7,06 8,35
       
FMG 2016 2015 2014
Anzahl beschäftigter Mitarbeiter mit Einschränkung 1) 487 483 481
Schwerbehindertenquote in % 2) 12,28 11,39 11,83
1) Grad der Behinderung mindestens 30 im Sinne der Gleichstellung gemäß Sozialgesetzbuch IX
2) Anteil von Mitarbeitern mit Einschränkung nach 1) an den durchschnittlichen Gesamtbeschäftigten inklusive Auszubildenden, inklusive geringfügig Beschäftigten, exklusive Leiharbeitnehmern, exklusive Praktikanten und exklusive AeroGround Berlin GmbH

Nationalitäten 1) / GRI Standard 405-1

Konzern 2016 2015 2014
  Frauen Männer Gesamt Anteil in %2) Gesamt Anteil in %2) Gesamt Anteil in %2)
Verteilung nach Nationalitäten gesamt 2.988 5.788 8.776   8.285   7.861  
Deutsche Staatsangehörigkeit 2.440 4.480 6.920 78,85 6.775 81,77 6.539 83,18
Ausländische Staatsangehörigkeit 548 1.308 1.856 21,15 1.510 18,23 1.322 16,82
Verteilung der am meisten vertretenen ausländischen Nationalitäten                
Türkei 45 415 460 5,24 432 5,21 412 5,24
Ungarn 19 159 178 2,03 0 0 0 0
Italien 30 88 118 1,34 108 1,30 91 1,16
Griechenland 29 54 83 0,95 66 0,80 49 0,62
Rumänien 50 73 123 1,40 77 0,93 53 0,67
 
FMG 2016 2015 2014
  Frauen Männer Gesamt Anteil in %2) Gesamt Anteil in %2) Gesamt Anteil in %2)
Verteilung nach Nationalitäten gesamt 992 3.375 4.367   4.261   4.209  
Deutsche Staatsangehörigkeit 940 2.958 3.898 89,26 3.806 89,32 3.755 89,21
Ausländische Staatsangehörigkeit 52 417 469 10,74 455 10,68 454 10,79
Verteilung der am meisten vertretenen ausländischen Nationalitäten                
Türkei 1 267 268 6,14 270 6,34 272 6,46
Österreich 8 25 33 0,76 31 0,73 28 0,67
Italien 7 21 28 0,64 29 0,68 29 0,69
Griechenland 3 16 19 0,44 17 0,40 16 0,38
Afrika 0 14 14 0,32 13 0,31 12 0,29
1) Stichtag: 31.12.: Gesamtbeschäftigte inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH
2) Alle Prozentsätze beziehen sich auf die Anzahl der Gesamtbeschäftigten nach 1).

Wohnsitz der Beschäftigten 1) / GRI Standard 102-8, 401-1

  2016 2015 2014
Landkreise Konzern Anteil in %2) FMG Anteil in %2) Konzern FMG Konzern FMG
Freising 2.295 26,15 876 20,06 2.077 845 1.892 809
Erding 1.862 21,22 1.066 24,41 1.809 1.052 1.716 1.035
München 1.820 20,74 753 17,24 1.702 716 1.605 717
Landshut 1.221 13,91 670 15,34 1.168 649 1.120 656
Pfaffenhofen 155 1,77 92 2,11 141 87 175 87
Anderer Landkreis 1.423 16,21 910 20,84 1.388 912 1.353 905
Gesamt 8.776 100,00 4.367 100,00 8.285 4.261 7.861 4.209
1) Anzahl der Gesamtbeschäftigten inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH, die im jeweiligen Landkreis zum Stichtag 31. Dezember ihren Wohnsitz hatten.
2) Alle Prozentsätze beziehen sich auf die Anzahl der Gesamtbeschäftigten nach 1).

Umwelt und Klimaschutz GRI 102-43; 102-44

Eingesetzte Enteisungsmittel 1) / GRI Standard 301-1, 301-2; GRI AO6

  2015/2016 2014/2015 2013/2014
Betriebsflächenenteiser in t 2) 2.041 3.067 1.097
Flugzeugenteisungsmittel (Safewing Typ I) in m3 3.233 4.107 1.959
Flugzeugenteisungsmittel (Safewing Typ IV) in m3 783 919 391
Recyclingquote des verwendeten Enteisungsmittels Typ I in % 63,9 68 59
Einsatztage Winterdienst 47 57 38
1) Datenbasis saisonbedingt/Schwankungen im Jahresvergleich gehen einher mit der Wetterlage im Winter.
2) Flüssigmittel Kaliumformiat und granuliertes Mittel Natriumformiat

Die Gesellschaft für Enteisen und Flugzeugschleppen am Flughafen München mbH (EFM) verwendet zum Enteisen der Flugzeuge glykolhaltige Enteisungsmittel, die mit Enteisungsfahrzeugen auf die Flugzeuge aufgespritzt werden. Das dünnflüssige Enteisungsmittel Typ I wird im Verhältnis 55 : 45 mit Wasser vermischt, erhitzt und mit einer Temperatur von 85 Grad Celsius auf die Flugzeuge aufgetragen. Das Enteisungsmittel Typ IV enthält Verdicker und ist daher zähflüssig. Es wird unvermischt und kalt versprüht.

Energieverbrauch und Emissionen 1) / GRI Standard 301-1, 302-1, 302-2, 302-4, 305-1, 305-2, 305-3

  2016 2015 2014
  GJ MWh CO2 (t) GJ MWh CO2 (t) GJ MWh CO2 (t)
Scope 1: Direkter Energieverbrauch/Emissionen                  
Erdgas Gas-Diesel-Aggregate BHKW 8.193 2.276 455 601.146 166.985 33.352 706.119 196.144 39.168
Erdgas Gas-Otto-Aggregate BHKW 1.273.319 353.700 70.644 608.234 168.954 33.745 466.906 129.696 25.899
Erdgas Heizkesselanlage 10.564 2.934 586 11.956 3.321 663 11.059 3.072 613
Heizöl Gas-Diesel-Aggregate 16.943 4.707 1.256 62.086 17.246 4.601 75.841 21.067 5.620
Heizöl Kesselanlage 950 264 70 140 39 11 113 31 8
Flüssiggas 4.046 1.124 262 3.956 1.099 256 4.041 1.123 262
Heizöl Notstromaggregate 1.526 424 113 1.958 544 145 1.582 439 117
Erdgasverbrauch EFM 2) 7.855 2.182 436 9.943 2.762 552 3.702 1.028 205
Diesel- und Ottokraftstoff 154.001 42.778 11.441 154.764 42.990 11.503 141.296 39.249 10.446
Gesamt Scope 1 1.477.396 410.388 85.262 1.454.184 403.940 84.826 1.410.660 391.850 82.339
Scope 2:
Indirekter Energieverbrauch/Emissionen 3)
                 
Stromfremdbezug 4) 278.606 77.391 45.428 292.421 81.228 49.468 299.600 83.222 49.517
Fernwärmebezug 5) 126.972 35.270 3.756 128.527 35.702 3.802 86.458 24.016 2.558
Erdgasbezug 6) 65.449 18.180 3.631 34.160 9.489 1.895 6.070 1.686 337
Stromlieferung an externe Unternehmen 7) -191.987 -53.330 -31.305 -207.407 -57.613 -35.086 -209.260 -58.128 -34.586
Wärmelieferung an externe Unternehmen -131.419 -36.505 -6.799 -139.057 -38.627 -7.054 -138.630 -38.508 -7.311
Kältelieferung an externe Unternehmen -18.742 -5.206 -609 -21.380 -5.939 -725 -17.821 -4.950 -589
Erdgaslieferung an externe Unternehmen -65.449 -18.180 -3.631 -34.160 -9.489 -1.895 -6.070 -1.686 -337
Stromfremdbezug Durchleitung 8) 35.923 9.979 5.857 37.865 10.518 6.406 38.415 10.671 6.349
Gesamt Scope 2 13) 9) 9) 16.329 9) 9) 16.811 9) 9) 15.938
Scope 3: Anderer indirekter Energieverbrauch/Emissionen (durch Dritte) 10) 10)   10) 10)   10) 10)  
Strombezug externer Unternehmen - - 31.305 - - 35.086 - - 34.586
Wärmebezug externer Unternehmen - - 6.799 - - 7.054 - - 7.311
Kältebezug externer Unternehmen - - 609 - - 725 - - 589
Erdgasbezug externer Unternehmen - - 3.631 - - 1.895 - - 337
Kraftstoffe für externe Unternehmen - - 6.680 - - 6.806 - - 7.135
Zwischensumme 9) 9) 49.023 9) 9) 51.565 9) 9) 49.958
Summe des jährlich beeinflussbaren CO2-Ausstoßes 11)     150.614     153.202     148.234
Flugverkehr (LTO-Zyklus) 12) - -   - -   - -  
Take-off (Start)     55.337 - - 52.614 - - 51.052
Climb-out (Steigflug)     93.711 - - 89.241 - - 87.605
Idle (Fahrten auf dem Vorfeld)     162.115 - - 152.431 - - 145.124
Approach (Landeanflug)     113.731 - - 108.362 - - 105.430
APU mit PCA 14)     39.803 - - 42.256 - - 41.592
Triebwerksprobeläufe     715 - - 640 - - 997
Zubringerverkehr 15)     39.439 - - 40.176 - - 39.247
Gesamt Scope 3     553.874     537.285     521.005
1) Erhebung und Ausweis auf Basis des GHG-Protokolls WRI/WBCSD Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard. Anwendung des Prinzips operativer Kontrolle. Umrechnungsparameter, wie insbesondere Heizwerte und Emissionsfaktoren, soweit sie dem Emissionshandel unterliegen, werden gemäß den Vorgaben der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) ermittelt. Übrige Umrechnungsparameter basieren auf den entsprechenden aktuellsten Veröffentlichungen des Umweltbundesamtes (UBA).
2) EFM: Gesellschaft für Enteisen und Flugzeugschleppen am Flughafen München; assoziiertes Unternehmen
3) Ausweis der Scope 2-Emissionen unter Berücksichtigung GHG Protocol Scope 2 Guidance (2015) nach der Methode »Location-based« auf Basis von BRD-Inlandsverbrauchs-, Strommix- und Fernwärmemix-Emissionsfaktoren. Netto-Scope-2-Emissionen mit spezifischen Emissionsfaktoren betragen für Strom 0,587 kg/kWh und für fossile Fernwärme 0,213 kg/kWh (50 % Biomasse-Anteil). Der gesamte Fernwärmebezug besteht zu 50 % aus fossiler Fernwärme und zu 50 % aus Fernwärme aus Biomasse mit dem spezifischen Emissionsfaktor von 0 kg/kWh.
4) 38,3 % Strom aus erneuerbaren Energien (Stand 2015 nach § 42 EnWG)
5) 50 % der Fernwärme wird aus Biomasse direkt aus dem Biomasse-Heizwerk am Standort Zolling bezogen.
6) Reiner Erdgasbezug (Bezugsjahr 2016), keine erneuerbaren Energien
7) Inklusive Durchleitungsmengen an externe Unternehmen
8) Gesamte Durchleitungsmengen an externe Unternehmen und Töchter. Es wurde der gleiche spezifische Emissionsfaktor verwendet, der auch beim Stromfremdbezug angewendet wird.
9) Aus physikalischen Gründen ist es nicht sinnvoll, Wärme, Kälte und Strom in Energieeinheiten zu addieren. Die Summe ist nur sehr eingeschränkt aussagekräftig.
10) Keine Angabe, da Werte nicht für alle Positionen ausweisbar sind
11) Summe aus Scope 1, Scope 2 und der Zwischensumme Scope 3a; dieser Wert ist der Vergleichswert für den Richtwert aus dem Basisjahr von 2005 mit 162.046 Tonnen. Trotz der Ausbaupläne und des zu erwartenden Wachstums darf der CO2-Richtwert nicht überschritten werden.
12) Emissionsberechnung mit dem Modell Lasport für die Einteilung des Flugbetriebs nach dem LTO-Zyklus
13) Scope 2-Emissionen unter Berücksichtigung GHG Protocol Scope 2 Guidance (2015) nach der Methode »Market-based« ergeben 11.181 t CO2. Basis ist der Emissionsfaktor von 0,431 kg/kWh für das Netz im Flughafen München. Die anderen Emissionsfaktoren bleiben unverändert gegenüber Fußnote 3.
14) Berechnet aus Flugbewegungen mit dem Modell Lasport mit nachträglicher Berücksichtigung der vermiedenen APU-Emissionen durch den Gebrauch der PCA-Anlagen
15) Zubringerverkehr umfasst den durch Passagiere, Besucher und Mitarbeiter im Flughafenbereich verursachten Straßenverkehr.

Stromerzeugung und -bezug / GRI Standard 302-5, 305-1, 305-2, 305-5

Der Flughafen München produziert rund 80 Prozent seiner benötigten Jahresheizwärme im konzerneigenen Blockheizkraftwerk. Bis auf eine minimale Menge, die in Spitzenkesseln erzeugt wird, bezieht der Flughafen den restlichen Bedarf an Heizwärme bei der Fernwärmeversorgung Freising. 50 Prozent dieser zugekauften Fernwärme – also etwa 18 Gigawattstunden (GWh) – werden seit Anfang 2011 von einem Biomasse-Heizkraftwerk am Standort Zolling bezogen. Der Bezug ist über eine langfristige Option für die nächsten Jahre gesichert. Diese aus Biomasse gewonnene Fernwärme ist regenerativ sowie klimaneutral und senkt den CO2-Ausstoß um rund 3.800 Tonnen pro Jahr.

Energieintensitätskoeffizient 1) / GRI Standard 302-3

In kWh/Passagier 2016 2015 2014
Stromverbrauch 5,51 5,42 5,59
1) Der Stromverbrauch ist für mehr als 2/3 der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich, die durch energieinduzierte Prozesse des Flughafens verursacht werden (ohne Emissionen der Airlines). Außerdem ist er nur sehr schwach an die Klimabedingungen geknüpft. Daher ist der Strombedarf pro Passagier die aussagekräftigste energetische Kennzahl am Flughafen München. Als Stromverbrauch wird der gesamte Stromverbrauch aller Gebäude und Anlagen inklusive durchgeleiteter Strommengen gezählt, die auf dem Campus des Flughafens betrieben werden. Eingeschlossen sind dabei die Verbräuche der FMG und ihrer Töchter, die Verbräuche externer Unternehmen sowie alle Verluste auf der Niederspannungsebene.

Intensität der Treibhausgasemissionen 2) / GRI Standard 305-4

In kg/Passagier 2016 2015 2014
CO2-Emissionen 3,56 3,74 3,73
1) Die CO2-Emission pro Passagier ermöglicht eine physikalisch sinnvolle Addition der verschiedenen Formen von Primär- und Sekundärenergien, die am Flughafen eingesetzt werden, in Relation zu den Passagierzahlen. Es werden die CO2-Emissionen von Scope 1 und 2 addiert sowie die Verbräuche von Strom, Wärme, Kälte, Erdgas und Kraftstoffen externer Unternehmen. Die Bilanz umfasst damit alle Emissionen, die durch die Vorgabe des CO2-neutralen Wachstums nicht überschritten werden dürfen.

Andere Treibhausgasemissionen / GRI Standard 305-3, 305-6

CH4, N2O und fluorhaltige Treibhausgase in
CO
2-Äquivalent 1) (t)
2016 2015 2014
LTO-Zyklus 4.285 4.061 3.849
Zubringerverkehr 2) 348 389 383
APU 3) 402 426 412
Triebwerksprobelauf 4) 7 6 10
Kleingeräte in Gebäuden 476 409 189
Mobile Anlagen (Kfz) 184 149 42
1) Umrechnung der Emissionen in CO2-Äquivalente nach IPCC Fourth Assessment Report
2) Zubringerverkehr umfasst den durch Passagiere, Besucher und Pendler im Flughafenbereich verursachten Verkehr.
3) Berechnung mit dem Modell Lasport aus Flugbewegungen mit nachträglicher Berücksichtigung der vermiedenen APU-Emissionen durch den Gebrauch der PCA-Anlagen
4) Zahlen geschätzt

Gemessene Schadstoffkonzentrationen / GRI Standard 305-7; GRI AO5

In μg/m³ Aktueller gesetzlicher Jahresgrenzwert 2016 2015 2014
NO2-Konzentration (Stickstoffdioxid) 40 20 20 22
SO2-Konzentration (Schwefeldioxid) 1) 20 2 2 2
PM10-Konzentration (Feinstaub) 40 12 15 15
PM2,5-Konzentration 25 9 11 11
1) Gesetzlicher Grenzwert zum Schutz der Vegetation, streng gültig nur abseits von Ballungsräumen und Verkehrsanlagen, wird hier aber ebenso eingehalten wie der Immissionswert der Verwaltungsvorschrift TA Luft zum Schutz der menschlichen Gesundheit von 50 µg/m³

Emittierte Luftschadstoffe / GRI Standard 305-7; GRI AO5

In t 2016 2015 2014
NOx – Luftverkehr (LTO-Zyklus) 1.509,2 1.450,3 1.401,0
NOx – Zubringerverkehr 1) 81,1 91,3 92,0
SOx – Luftverkehr (LTO-Zyklus) 107,8 102,1 99,0
SOx – Zubringerverkehr 1) 0,2 0,2 0,2
PM10 – Luftverkehr (LTO-Zyklus) 12,3 11,8 11,5
PM2,5 – Zubringerverkehr 1) 1,5 1,5 1,5
1) Zubringerverkehr umfasst den durch Passagiere, Besucher und Pendler im Flughafenbereich verursachten Verkehr.

Wasserquellen / GRI Standard 303-1, 303-2

Das für den Münchner Flughafen benötigte Trinkwasser wird vom Zweckverband zur Wasserversorgung Moosrain über sieben zwischen 94 und 160 Meter tiefe Brunnen aus den tertiären Schichten gefördert. Sie befinden sich in den Wasserschutzgebieten »Obere Point« (mit einer Fläche von 33 ha) und »Oberdingermoos« (mit einer Fläche von 36 ha) der Gemeinde Oberding.

Gesamt-Trinkwasserverbrauch 1), 2) / GRI Standard 303-1

  2016 2015 2014
Menge des vom Wasserversorger bezogenen Wassers in m3 1.050.791 1.042.166 991.575
Wasserverbrauch pro 1.000 Verkehrseinheiten in m3 23,0 23,6 23,2
1) Enthalten sind alle Unternehmen am Campus.
2) Herleitung der Werte: Wasserzählung in m3 gemessen an den Trinkwassereinspeisestellen (Übergabestellen) vom Zweckverband an den Flughafen München

Gesamt-Abwasserableitung 1), 2) / GRI Standard 306-1

  2016 2015 2014
Gesamt-Abwasserableitung des Flughafens München in die Kläranlage in m3 2.278.601 2.344.085 1.963.719
Abwasseranfall pro 1.000 Verkehrseinheiten in m3 49,8 53,0 46,0
1) Enthalten sind alle Unternehmen am Campus.
2) Das zur Kläranlage abgeleitete Abwasser setzt sich aus häuslichem Abwasser, industriellem Abwasser, Mischwasser sowie Enteisungsabwasser zusammen.

Gewässerproben / GRI Standard 306-5, 303-1; GRI AO4

Nach den Bestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses muss der Flughafen München die bestehenden wasserwirtschaftlichen Verhältnisse im Umgriff des Flughafens untersuchen. Die Beweissicherung des Grundwassers in quantitativer (Wasserstand) und qualitativer (Wasserqualität) Hinsicht ist dabei von besonderer Bedeutung. Die FMG ermittelt den Wasserstand kontinuierlich an über 300 Grundwasser- und 17 Oberflächengewässermessstellen. Die Qualitätsbestimmung erfolgt an 18 Grundwassermessstellen und an elf Oberflächengewässermessstellen. Alle durchgeführten Maßnahmen werden in einem Bericht zusammengefasst dargestellt, bewertet und der Wasserbehörde vorgelegt.

Abfall 1) / GRI Standard 301-3, 306-2

In t 2016 2015 2014 Ort der Entsorgung und Verwertung
Recycling        
Papier, Pappe, Kartonagen (PPK) aus Flugzeugen 2) - - - Sortieranlagen, Papierfabrik München/Schrobenhausen (Altpapierrecycling)
Papier, Pappe, Kartonagen (PPK) aus Gebäuden 1.654 1.653 1.673
Gemischte Wertstoffe/Abfall zur Verwertung aus Gebäuden 3.038 2.993 3.003 Sortieranlagen, Recyclingfachbetriebe Eitting, Schwaig, Moosburg, München (Recycling)
Mischglas 178 165 168
Holz 355 294 241
Sperrmüll 634 407 489
Metallschrott mit Elektroschrottanteil 378 279 282
Restliche Wertstoffe 3) 180 189 180
Summe Recycling 6.417 5.980 6.036  
Sonstige Verwertung (stoffliche/energetische Verwertung)        
Speisereste 4) 1.024 843 872 Biogasanlage (Energiegewinnung)
Abfall aus der Flugzeugkabineninnenreinigung 5) - - - Heizkraftwerk München Nord (Energiegewinnung)
Abfall zur Beseitigung/unzulässige Flüssigkeiten (Terminalbereiche) 196 167 171
Abfall zur Beseitigung aus Gebäuden 596 513 553
Bauschutt/Betonabbruch 2.247 703 810 Verwertungs-/Entsorgungsfachbetrieb (stoffliche Verwertung/Grubenverfüllung)
Gefährliche Abfälle (nur FMG-Anteil, ohne Mineralwolle) 219 276 278 Verwertungs-/Entsorgungsfachbetriebe (stoffliche Verwertung) beziehungsweise GSB-Sonderabfallentsorgung München, Ebenhausen (Energiegewinnung, Sekundärbrennstoffe)
davon unterliegen ADR (=Gefahrgut) 6) 180 186 190
Restliche Abfallstoffe 7) 313 429 275
Summe stoffliche/energetische Verwertung 4.595 2.931 2.959  
Entsorgung in Deponie        
Dämmstoffe (Mineralwolle) 8) 309 186 23  
Summe Deponie 309 186 23 Deponie Spitzlberg, Landshut
Gesamtmenge 11.321 9.097 9.018  
1) Alle Mengenangaben beziehen sich ausschließlich auf die von der FMG-Abfallwirtschaft organisierten Entsorgungsprozesse. Das bezieht sich auf die ausgewiesene Gesamtsumme (2016: 11.321 t).
2) Die Entsorgungsleistung erfolgt nicht mehr durch die FMG-Abfallwirtschaft. Die Entsorgungs- und Transportleistungen wurden im April 2011 an einen externen Entsorgungsbetrieb übergeben.
3) Zum Beispiel Folien, Leichtverpackungen
4) Allresto nur Terminal 2 sowie ab April 2016 Satellit
5) Die Abfallmengen aus der Flugzeugkabineninnenreinigung sowie dem Cateringrücklauf werden entsprechend EG-Verordnung 1069/2009 von einem Entsorgungsfachbetrieb in der Müllverbrennungsanlage/im Heizkraftwerk München Nord beseitigt. Die Entsorgungsleistung liegt nicht mehr im Verantwortungsbereich der FMG und wird seit Januar 2011 von einem Entsorgungsfachbetrieb im Namen und Auftrag des Zweckverbands Tierkörperbeseitigung Erding durchgeführt.
6) ADR (Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par route): Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße
7) Zum Beispiel Startbahnabrieb, Kehricht, Altreifen
8) Dämmstoffe, die beim beauftragten Entsorgungsfachbetrieb im Auftrag des Landkreises Freising gesammelt und der fachgerechten Beseitigung (Deponie) zugeführt wurden. Mengensteigerung aufgrund von Gebäude-/Dachsanierungsarbeiten (Mineralwolle)

Gefahrgut: Kontrollen und Schulungen / GRI Standard 306-4

Am Flughafen München fallen betriebsbedingt wasser- und umweltgefährdende Stoffe an, die abtransportiert werden müssen und dann als Gefahrgut deklariert werden. Die Kontrolle der für die Beförderung von Gefahrgut eingesetzten Fahrzeuge ergab deren ordnungsgemäßen Zustand sowie Betriebs- und Verkehrssicherheit. Für die Mitarbeiter finden gemäß den gesetzlichen Vorschriften regelmäßig Schulungen im Umgang mit Gefahrgut statt. Im Berichtsjahr 2016 wurden insgesamt 180 Tonnen Abfall (Vorjahr: 186 Tonnen) als deklariertes Gefahrgut zur Entsorgung transportiert.

Gemessener Lärm 1) / GRI AO7

In dB(A) 2016 2015 2014
Messstelle (nächstgelegene Gemeinde) Nacht 2) Tag Nacht 2) Tag Nacht 2) Tag
Brandstadl (Gde. Hallbergmoos) 52 59 49 58 49 58
Pallhausen (Stadt Freising) 46 56 44 55 44 55
Reisen (Gde. Eitting) 48 55 48 56 49 56
Viehlaßmoos (Gde. Berglern) 44 54 45 55 46 55
1) Dauerschallpegel Leq3 der sechs verkehrsreichsten Monate an vier, jeweils an den Hauptabflugrichtungen gelegenen Fluglärmmessstellen in dB(A)
2) Zeitraum von 22 bis 6 Uhr

Lärmbeschwerden / GRI Standard 103-2, 102-43, 102-44

  2016 2015 2014
Eingegangene telefonische Lärmbeschwerden 277 174 338
Beschwerdeführer 189 94 110

Bevölkerungsentwicklung in den angrenzenden Gemeinden 1) / GRI AO7

Anzahl Einwohner 2015 2014 2013
Stadt Freising (Landkreis Freising) 46.963 45.857 45.806
Marzling (Landkreis Freising) 3.179 3.142 3.094
Oberding (Landkreis Erding) 6.151 5.975 5.838
Hallbergmoos (Landkreis Freising) 10.524 10.364 10.084
1) Stichtag ist jeweils der 31.12.
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Statistikatlas Bayern. Die Daten für 2016 lagen zum Zeitpunkt der Drucklegung des Berichts noch nicht vor.

Flughafen-»Ökoflächen« 1) außerhalb des Flughafenzauns / GRI Standard 102-7, 304-1, 304-3

In ha 2016 2015 2014
Zusätzliche »Ökoflächen« gesamt 746 746 745
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, Zone III 374 2) 374 370
Flughafenrandzone, Zone II 250 250 250
Ökokonto für zukünftige Ausbaumaßnahmen 122 122 125
1) Grünflächen der Zone II und III, die von der Flughafen München GmbH naturschutzfachlich entwickelt oder gepflegt werden (im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Pachtflächen oder sonstigen Immobilien)
2) 2016 wurden zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen in einem Umfang von 2.000 m2 beauflagt, von der Größenordnung her ergeben sich keine Auswirkungen auf die genannte Hektarzahl.